13.11.2023 TH (technischen Hilfe) Gemeinde Esgrus

Am Vormittag wurden wir zu einer technischen Hilfe (TH) in die Gemeinde Esgrus alarmiert. 

Aus bisher ungeklärter Ursache entstand ein Leck in einem Güllebehälter eines landwirtschaftlichen Betriebes. 

Die Flüssigkeit ergoss sich auf das umliegende Hofplatzgelände. Der Betreiber erkannte sofort die Umweltgefahr und begann umgehend mit den nötigen Maßnahmen. 

Mit Unterstützung der Feuerwehr konnte er mit eigenen Gerätschaften die ausgetretene Gülle wieder in den Behälter pumpen sowie diesen abdichten. 

Mit einem vor Ort befindlichen Bagger konnte zusätzlich schon kontaminiertes Erdreich abgetragen werden und durch Aufschütten eines Dammes eine weitere Ausbreitung verhindert werden. 

So konnte vor allem durch sein schnelles und richtiges Handeln schlimmeres verhindert werden. 

Nach ca. 1,5 Stunden wurden wir aus dem Einsatz entlassen und rückten wieder ein.

12.11.2023 FEUBMA 

Am Nachmittag wurden wir zu einem vermeintlichen Brandeinsatz nach Steinberghaff alarmiert. Die Brandmeldeanlage einer Ferienwohnanlage löste aus. 

Schnell konnte Entwarnung gegeben werden. Wasserdampf aus der Küche hatte einen Brandmelder der Hausanlage aktiviert. Die Anlage wurde zurückgestellt und alle Kräfte rückten wieder ein. 

Einsatzdauer: ca. 45 min

21.10.2023 Hilfeleistungsbericht 59

Am 21. Oktober 2023 wurde auf Anforderung des Amtes für Wetter- und Feuerschutz (AWF) die Regionale Führungsstelle (ReFüSt) in Gelting aktiviert, um verschiedene Einsatzmaßnahmen im „Altes Amt Gelting“ zu unterstützen und zu koordinieren. Dieser Einsatz war von großer Bedeutung, um Betroffene zurückzuführen und Notunterkünfte abzubauen sowie bei Lenzeinsätzen in Gut Oehe und Maasholm behilflich zu sein.

Der Einsatz begann um 10:30 Uhr, als die ReFüSt in Betrieb genommen wurde. Kurz darauf, um 10:35 Uhr, erreichte das AWF eine wichtige Meldung, die auf die mögliche Anspülung von Munitionsresten aus der Förde hinwies. Um 13:30 Uhr holte das AWF die Lage ein, gefolgt von Bürgermeister Steinbergkirche, der um 13:40 Uhr die aktuelle Situation erörterte.

Um 13:45 Uhr gab das AWF bekannt, dass der Betrieb der ReFüSt bis 15:00 Uhr vorgesehen sei, sofern sich die Lage weiterhin beruhigt. Danach sollte die Einsatzleitung (EL) vor Ort die Koordination übernehmen. Um 14:30 Uhr wurde dieser Übergang vollzogen, und die ReFüSt wurde heruntergefahren, während die Einsatzleitung unter dem Funkrufnamen FloSL 23-43-13 die Verantwortung übernahm. Die laufenden Einsätze wurden bis zum Ende über die Rufgruppe Gelting 1225 TMO weitergeführt, und die eingesetzten Kräfte wurden entsprechend informiert.

Um 15:00 Uhr wurde der Betrieb schließlich eingestellt, nachdem die notwendigen Maßnahmen erfolgreich durchgeführt wurden.

Die Einsätze während dieses Einsatzes umfassten die Unterstützung in der Birkhalle Gelting, die Einrichtung einer Straßensperre von Deichhöhe Kronsgaard bis zu den Absperrbarken, sowie die Unterstützung bei Lenzeinsätzen in Gut Oehe, wo ein Baum die Straße blockierte, und in Maasholm.

Der koordinierte Einsatz der ReFüSt und anderer lokaler Ressourcen spielte eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der Herausforderungen, die durch die extremen Wetterbedingungen und die anderen Ereignisse in der Region am 21. Oktober 2023 entstanden sind. Die schnelle Reaktion und effektive Koordination der Einsatzkräfte trugen dazu bei, die Sicherheit und das Wohlbefinden der betroffenen Bürger zu gewährleisten.

20.10.2023 Sturmflut an der Ostsee

Am Freitag, den 20. Oktober 2023, wurde die Regionale Führungsstelle in der Feuerwache Steinbergkirche aktiviert, um die Bewältigung einer verheerenden Sturmflut zu koordinieren. Von hier aus erfolgte die Organisation der Rettungs- und Hilfseinsätze in der Geltinger Bucht. Diese „Regionalen Führungsstellen“, bis vor Kurzem als Amtsführungsstellen bekannt, wurden speziell geschaffen, um die Leitstelle Nord bei umfassenden Einsatzszenarien, sogenannten Flächenlagen, zu unterstützen.

Bis zum Nachmittag des 21. Oktober 2023, 16:00 Uhr, blieb die Feuerwehr Führungsstelle besetzt, um die laufenden Maßnahmen zu koordinieren und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

Eine ausführliche Berichterstattung über die verschiedenen Einsatzaktivitäten und die ergriffenen Maßnahmen wird in Kürze veröffentlicht.

Die Präsenz unserer Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr unterstreicht die anhaltende Herausforderung, die die Sturmflut für die Region darstellte und hebt die Bedeutung einer gründlichen Vorbereitung auf Naturkatastrophen und Ausnahmesituationen hervor.

Wir möchten an dieser Stelle unseren aufrichtigen Dank und unsere Anerkennung an alle Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr aussprechen, die unermüdlich im Einsatz waren. Ihr selbstloser Einsatz hat maßgeblich dazu beigetragen, Menschenleben zu schützen und Schäden zu minimieren.